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Aktuelles, Archiv - 04.12.2019

Eine Ausstellung im Abensberger Aventinum zeigt den Wandel Bayerns seit 1945

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a haben dazu einen Beitrag geleistet

 

Die Ausstellung Bayern im Wandel hat der Zertifizierungskurs „Grundlagen der Museumsarbeit“ der Bayerischen Museumsakademie erarbeitet. Da das Museum in Abensberg gute Verbindungen zum Museumspädagogischen Zentrum (MPZ) in München pflegt, wurde die Wanderausstellung in Abensberg eröffnet. Seitens der Ausstellungsmacher kam die Idee auf, die Themen um einen regionalen Aspekt von Schülerinnen und Schüler ergänzen zu lassen. Nun galt es seines der Schule das Thema „Abensberg nach 1945“ zu erforschen, was aufgrund des engen Zeitplans gar nicht so einfach war. Eine weitere Herausforderung war zudem, dass sehr viele Fahrschüler in der Klasse sind, weshalb nicht explizit auf Insider-Wissen über Abensberg zurückgegriffen werden konnte.

 

Daher haben die Schülerinnen und Schüler alle möglichen Kanäle genutzt: Von Herrn Dietz, Judoweltmeister, über Frau Distler, unserer ehemalige Sekretärin, die Fachfrau zum Spargelanbau ist, bis hin zu Frau Then, die als Mitarbeiterin des Museums beste Kontakte zum Depot hat. Themen wie das Stadtbild oder der Gillamoos ließen sich schnell und eindrücklich mit Fotos darstellen. Der bildliche Vergleich ist augenfällig und durch eine geschickte Anordnung auf Tafeln ästhetisch ansprechend. Je nach Blickwinkel eröffnen sich auf bestimmte Aspekte neue Perspektiven. Dr. Kirmeier, der Leiter des MPZ, ist von den Ergebnisse der Jugendlichen begeistert. „Die Schüler haben es großartig hinbekommen, bestätigt der Historiker Harald Parigger.

Für die anwesenden Jugendlichen war die Ausstellungseröffnung an sich ebenfalls eine interessante Veranstaltung: Neben der feierlichen Eröffnungsrede und den Grußworten, bei denen sie nicht zu kurz kamen, wurden sie interviewt und kamen in den Genuss großen Lobs. Als besonderer Gewinn für die Jugendlichen erwies sich, dass sie ihren Schulstandort nun sicher mit anderen Augen wahrnehmen.

Abschließend meinte Herr Dr. Kirmeier, Leiter des MPZ: „Sie können wirklich stolz sein auf Ihre Schüler.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Sonja Then