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Aktuelles, Archiv - 20.02.2019

AG „Courage“ im KulturWerkraum

Antisemitismus und Rassismus nehmen augenscheinlich wieder zu – dagegen setzen wir, die AG „Courage“,Zeichen.

Zunächst aber wollen wir verstehen, wie es dazu kommt. Die Ursachen dafür zu erkennen, um dann entsprechend argumentieren zu können, war unser Ziel.

So folgten wir der Einladung von Herrn Dr. Hammerl, dem Leiter des Abensberger Museums, der uns im Rahmen des KulturWerkraums erklärte, was die Grundlagen für Ausgrenzung, Nationalismus und Rassismus sind. Anhand eines Experiments wurde uns schnell bewusst, dass Wahrnehmung kulturell bedingt ist und immer auch mit Interpretation zu tun hat. Wir sozusagen eine „kulturelle Brille“ tragen, durch die wir „sehen“ und unsere Urteile – auch über andere - fällen.

Weiter ging es mit der Frage, was Kultur eigentlich ist und dass es „die Kultur“ nicht gibt. Vielmehr ist Kultur dynamisch einer ständigen Veränderung, die abhängig ist von Raum, Zeit, Geschlecht und anderen Faktoren, unterworfen. Die Voraussetzung dafür ist aber ein stetig offener Diskurs innerhalb der Gesellschaft, der Kultur überhaupt erst ermöglicht. Findet dieser fruchtbare Austausch nicht mehr statt, kann Ausgrenzung und Rassismus sich breit machen.

Am Ende des fruchtbaren Vormittags, der außerschulisches Lernen auf hohem Niveau war, waren wir uns einig, dass der Diskurs nicht aufhören darf.

Hinweisen wollen wir an dieser Stelle auf unseren Malwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler. Die Wettbewerbsbeiträge sollen am Schnuppernachmittag ausgestellt werden.