Robotik-Meisterschaften 2018

Der vom „Arbeitskreis Robotik“ organisierte Wettbewerb fand heuer zum zweiten Mal statt. Insgesamt 22 Teams trafen sich in Riedenburg, um in zwei Kategorien den besten zu ermitteln.

Bei den sogenannten Einsteigern musste der Roboter einer schwarzen Linie mit je einer scharfen Links- und Rechtskurve folgen. Gelbe Quader, die entlang der Linie lagen, sollte er ignorieren, blau dagegen bis mit ans Ende der Linie aufsammeln.

Die Fortgeschrittenen hatten ebenfalls eine Aufgabe, die der vom Vorjahr ähnelte. Wieder musste ein Labyrinth so schnell wie möglich durchfahren werden. Allerdings befanden sich im Labyrinth diesmal zusätzlich tückische Kreuzungen mit Sackgassen. Nur eine Richtung der Kreuzung führt zu der roten Markierung, die es zu erreichen galt. Dort war zu wenden und der Roboter musste den Parcours in entgegengesetzter Richtung durchfahren.

Da wir im letzten Jahr bei den Fortgeschrittenen den 2. Platz erreichten, waren unsere Teams hoch motiviert und wollten noch eins drauflegen. Leider spielte bei den Wertungsdurchgängen die Technik nicht zu 100% mit, was an den relativ ungenauen und schwankenden Funktionen der Lego-Sensoren lag. Ebenso traf es unser Einsteiger-Team, bei dem der Lichtsensor bei einem Durchgang komplett ausfiel. Aber mit diesen schwankenden Bedingungen mussten auch die anderen Teams leben und leider war diesmal das Glück nicht auf unserer Seite.

Trotzdem freuten sich bei den Fortgeschrittenen Stefan Bachmaier und Leon Michael aus der 9C über einen 4. Platz sowie Christian Leroch und Jonas Kirchner über einen 5. Platz. Bei den Einsteigern erreichten Jordon Firth, Fabian Sachsenhauser (beide 9B) und Thomas Schuster (8C) einen guten 6. Platz.

Die Bilder zeigen die beiden Wettbewerbsaufgaben sowie unsere Teams bei der Siegerehrung.

1. und 2. Platz bei den Niederbayerischen Meisterschaften in Robotik

2017 fand erstmals ein Roboterwettbewerb in Niederbayern statt. Aus sieben Schulen beteiligten sich insgesamt 18 Schülerteams an der Meisterschaft, die an der Realschule in Riedenburg in zwei unterschiedlichen Kategorien ausgetragen wurde.

Bei der sogenannten Einsteigeraufgabe führte eine schwarze Linie den Roboter zu Bausteinen mit unterschiedlichen Farben. Blaue Steine mussten vom Roboter nach außen, rote Steine nach innen gekickt werden. Fand er auf seinem Weg gelbe Steine, musste er diese liegen lassen. Und je schneller die Aufgabe erledigt wurde, desto besser. Unser Team mit Simon Krausenecker, Andreas Schneider und Fabian Sachsenhauser (alle Klasse 8b) löste die Aufgabe in zwei Durchgängen jeweils fehlerlos und mit Bestzeit und erreichte so den hervorragenden ersten Platz. Das zweite Team mit Stefan Bachmeier und Leon Michael (8c) hatte beim Start etwas Pech, konnte aber trotzdem noch einen guten 6. Platz erreichen.

In der zweiten Wettbewerbskategorie erzielten Christian Leroch und Jonas Kirchner (8a) den ausgezeichneten zweiten Platz. Ihre Aufgabe bestand darin, den Roboter so zu konstruieren und programmieren, dass er durch ein Labyrinth aus Holzwänden selbstständig navigierte. Auf seinem Weg hindurch wurde er mit tückischen Sackgassen konfrontiert und am Ende musste er wenden und den Weg auch wieder automatisch zurückfinden. Das zweite Team um Jordon Firth, Fabian Neumann und Fabian Rösch hatte mit unerwarteten technischen Problemen zu kämpfen und erreichte immerhin Platz 6.

Die Bilder zeigen die Schüler bei den letzten Vorbereitungen kurz vor dem Wettkampf, wo noch fieberhaft Feinabstimmungen an den Programmen vorgenommen wurden, bei den einzelnen Wettbewerben sowie die Siegerteams.

Robotik - neu seit 2015/16

Die Förderung in naturwissenschaftlichen Fächern stellt einen zentralen Punkt in der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern der Realschule dar. Ein zukunftsweisender Bereich ist hierbei die Informatik mit der automatisierten Robotersteuerung. Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, dieses interessante Teilgebiet näher kennen zu lernen, wird seit dem Schuljahr 2015/2016 das Wahlfach Robotik angeboten.

Wir arbeiten dabei mit dem System von Lego. Die Schüler bauen nach Plan oder frei verschiedene Roboter oder Maschinen. Dabei verwenden sie zusätzlich zu den "normalen" Lego-Bausteinen spezielle Servomotoren und unterschiedliche Sensoren, wie z. B. den Ultraschallsensoren zur Entfernungsmessung. Das Herz des Systems, der sogenannte EV3-Baustein, ermöglicht dann mittels einer eigenen, symbolbasierten Sprache, die Modelle zu programmieren.

So konnte mit den Lego-Robotern schon das automatische Einparken eines Autos simuliert werden. Aber auch andere Modelle, wie z. B. ein Farbsortierer, Roboterarme oder ein Roboter-Hund wurden gebaut und programmiert. Aber nicht nur die Lehre vom Bauen und Programmieren steht im Vordergrund. Der Unterricht ist offen für eigene Ideen und Experimente und es wird versucht, den Schülern bei der Lösung ihrer Probleme Hilfestellung zu geben.