"Manegenzauber"

Unter der fachkundigen und künstlerischen Leitung von Herrn Niedersteiner durfte sich die Klasse 6a mit ihrer Klassenleiterin Frau Kral am Mittwoch, dem 26. Juli, auf ein spannendes Projekt freuen:

Schließlich sollte es am Ende des Tages heißen: „Manege frei!“ für Elefanten, Seehunde, Feuerschlucker, Akrobaten, Pferdedressur, Löwen-Nummer, Seiltänzerin und Zauberer.

Bis dahin war jedoch viel Vorbereitung nötig, da insgesamt acht Bühnen bespielt werden sollten. In liebevoller Kleinarbeit gestalteten die Mädchen wunderbare Bühnenbilder und stellten mit handwerklichem Geschick bewegliche Schattenfiguren her. Nachdem sie ihre Zirkusnummer eingeübt hatten, ging das Licht hinter der jeweiligen Bühne an und die zauberhafte Welt des Schattentheaters entfaltete ihre ganze Magie!

Ukulelenbau

Oft als Urlaubs– oder Spaßinstrument unterschätzt, ist die Ukulele ein vollwertiges Instrument. Es stammt aus Hawaii und der Name bedeutet übersetzt „hüpfender Floh“. Vor allem durch Stefan Raab und seine Sendungen wurde die Ukulele auch bei uns bekannt und beliebt. Im Gegensatz zu einer Gitarre hat sie nur vier Saiten und lässt sich damit auch leichter spielen. Auch der Bau einer Ukulele ist „relativ einfach“, wobei natürlich etwas handwerkliches Geschick benötigt wird. Das mussten auch die Schüler der Klasse 8A feststellen, als in der Projektwoche jeder seine eigene Ukulele baute. Pläne lesen, genaues Aufzeichnen, exaktes Aussägen, Bohren und Leimen standen auf dem Stundenplan. Geduld und Ausdauer war gefragt, da das Instrument nur dann saubere Töne von sich gibt, wenn präzise und sauber gearbeitet wurde.

Am Ende waren alle Stolz, ihr eigenes, selbst gebautes Instrument mit nach Hause zu nehmen. Nun geht’s nur noch ans Spielen lernen …

Gestaltung der Lichtschächte im Stil von Alberto Giacometti

Die Schüler der diesjährigen Klasse 8b gestalteten am Ende des letzten Schuljahres im Rahmen der Projektwoche die Lichtschächte im Kellergeschoss neben den Werkräumen.

Die Aufgabe war, kleine menschliche Gestalten im Stil von Alberto Giacometti zu schaffen und diese in den Lichtschächten zu platzieren.

Der 1901 geborene Alberto Giacometti gehört zu den herausragenden Künstlern des 20. Jahrhunderts. In seinem Heimatland der Schweiz wurde er lange verkannt. Erst spät wurde er mit seinen abstrahierten und bis auf das Knochengerüst reduzierten Skulpturen weltberühmt. Seine Werke zählen zu den teuersten Skulpturen weltweit.

Um ähnliche Figuren zu gestalten, formten die Schüler zuerst ein Drahtgerüst. Wichtig war, eine ausdrucksstarke Figur in Bewegung darzustellen. Dieses Gerüst wurde dann mit Papiermache überzogen und am Ende schwarz und weiß bemalt, um den Eindruck einer Bronzeskulptur zu erwecken.

Fabian und Simon beim "Nachstellen" der fertigen Skulpturen.

Taylor Swift an der RSA

Die Klasse 10D gestaltete am Ende des letzten Schuljahres im Rahmen der Projektwoche eine Bild der US-amerikanischen Sängerin Taylor Swift.

Mehr als 650 kleine Quadrate im Format 4 x 4 cm wurden aus Zeitschriften ausgeschnitten und in einer Collage geschickt zusammengefügt.

Von der Nähe aus gesehen sind auf den kleinen Bildern verschiedenste Dinge und Gegenstände bis hin zu Personen und Gesichtern zu entdecken.

Von der Ferne betrachtet und/oder mit leicht geschlossenen Augen ergibt sich das Portrait von Tayler Swift. 

(Das Bild befindet sich im Dachgeschoss neben dem Musiksaal.)

Detail des Gesichtes

Land-Art

Was mögen sich die Spaziergänger bei einer Wanderung durch den Abensberger Wald bei der Grotte gedacht haben: Direkt an den Wegen sowie am Waldrand standen Gebilde aus Ästen, Steinen, Moss und Blättern. Ein völlig zweckfreies Überbleibsel spielender Kinder? Doch dagegen spricht die ausgefeilte und durchdachte Anordnung der natürlichen Materialien. Viel mehr scheint es sich um kleine Kunstwerke zu handeln – aber so etwas gibt es doch nur im Museum oder in einer Galerie?

Doch genau um diese Erweiterung des Kunstverständnisses ging bei der Aktion einer 5. Klasse. Mit einer Einführung in die Geschichte der sogenannten Land–Art und ihren wichtigsten Vertretern begann die Aktion. Dann wurde gemeinsam in den Wald gewandert und eine passende Stelle gesucht. Die Schüler sollten sich dann von der Umgebung und den Gegebenheiten der Natur leiten lassen. Mit viel Spaß und Eifer entstanden aus Sträuchern, Ästen, Moos und Steinen viele kleine Kunstwerke.

 

Frottagesiebdruck mit Ölkreide – Ein Kunst–Experiment

Bei diesem Experiment durften die Schüler verschiedene Strukturen auf dem Schulgelände mit Ölkreide in ein vorher selbst gefertigtes Sieb frottieren, d.h. durchreiben. Die so verdichteten Siebe wurden dann zum Drucken verwendet.

Für die Bilder wurden die Blätter als erstes ein–oder zweifarbig grundiert. Bis diese trockneten wurden in Zweiergruppen Siebdruckrahmen gefertigt und mit Voile–Stoff bespannt. Danach suchten die Schüler im gesamten Schulgelände nach interessanten Strukturen, die mit Ölpastellkreide auf die Siebe frottiert wurden. Die so partiell farbundurchlässigen Siebe dienten dann im letzten Schritt zum eigentlichen Drucken. Leider waren die Ergebnisse nicht so wie erwartet. So musste kurzerhand die ganze Aktion mit einem weiteren Schritt ergänzt werden, bei dem die Schüler in die z. T. noch feuchten Bilder direkt mit den Kreiden hineinarbeiteten. So entstanden moderne, abstrakte Bilder, die sich durchaus mit Werken einer Kunstausstellung messen können.

Einige Ergebnisse des Projekttages: