Aktuelles
Aktuelles - 12.11.2016

PR 10 A G

vom 28. September bis 01. Oktober 2016

Früh morgens stehen zwei Busse vor der Schulhaustür, ein „normaler“ und ein nagel­neuer Doppeldeckerbus. Während die 10 B nach Berlin unterwegs ist, fahren wir erster Klasse im drei Wochen alten Luxusbus nach Prag.

Dort führt uns unser Weg zuerst zum Hotel, in dem wir aber nur das Gepäck unter­stellen, um im Anschluss auf den Hradschin zu fahren, den Prager Burgberg. Mit un­serer örtlichen Reiseleitung erkunden wir die historischen Gemäuer und die Prager Burg. Bereits hier fallen uns die extremen Sicherheitsmaßnahmen auf. Polizei an al­len Ecken und Taschen- bzw. Personenkontrollen am Eingang zur Burg. Es erinnert mehr an den Flughafen als an eine  Stadtführung. Dann geht es zurück ins Hotel, Zimmer beziehen und schon wieder los zum Abendessen mit unserem örtlichen Rei­sebegleiter Gustaf.

Die einzige Sorge, die uns noch umtreibt: Bayern spielt in der Champions League. Auf welchem Kanal kommt das im Hotel-Fernseher? Mit einigen Fußballinteressier­ten macht sich Herr Renner auf in eine Sportsbar, der Rest der Mannschaft schaut auf den Zimmern. Bayern schneidet leider nicht so gut ab, dafür haben wir aber schö­nes Wetter.

Am Donnerstag erneut eine Stadtführung, diesmal durch die Altstadt mit Karlsbrücke, Wenzelsplatz und historischer Uhr – langsam aber sicher finden wir uns hier zurecht. Am Nachmittag erkunden wir die goldene Stadt in kleinen Gruppen selbst und treffen uns abends wieder zum Essen. Danach geht es ins Schwarzlichttheater zu „Life is Life“ – auch ein Erlebnis.

Freitags fahren wir nach Theresienstadt, einem beklemmenden Ort. Hier war wäh­rend des Zweiten Weltkriegs ein sogenanntes „Durchgangslager für Juden und An­dersdenkende“. Wir besuchen das Lager und das Krematorium, in dem die National­sozialisten pro Tag 200 Leichen verbrennen ließen. Eine Stadt, in der einen heute noch ein ungutes Gefühl beschleicht.

Da sind wir ganz froh, dass es nachmittags wieder zurück nach Prag geht und wir ein bisschen durchschnaufen können. Den letzten Abend beginnen wir mit einer Moldau-Rundfahrt. Auf dem Schiff gibt es ein kalt-warmes Buffet, über der Stadt glänzen die Lichter und wir schippern auf dem Oberdeck unter der Karlsbrücke hindurch.
Zum Abschluss machen wir noch die Stadt unsicher, bevor es nach einer kurzen Nacht langsam aber sicher wieder gen Heimat geht.

Zusammenfassend noch:

· ein großes Dankeschön für die durch und durch gute Reiseplanung an unsere ehemalige Klassenleiterin Frau Meindl

· großes Lob an Frau Reuter und Herrn Renner, die jede Situation vollkommen unter Kontrolle hatten.

· Danke für die schöne und erholsame Reise.